Maltese Premier League

Valletta FC - Tarxien Rainbows FC

2 : 0

Samstag, 02.04.2016 - 16:00 Uhr

Hibernians Stadium - 1.346 Zuschauer

 

 

 

Ab nach Malta. Spontan. Eine gute Idee wie sich herausstellte. Morgens geflogen, nachmittags das erste Spiel. Im Hibernians Stadion in Paola standen sich der Valletta FC und der Tarxien Rainbows FC gegenüber. Die Rainbows stehen mitten im nirgendwo der Tabelle, während Valletta an der Tabellenspitze thront und inzwischen seit 17 Spielen ungeschlagen ist. Noch beeindruckender ist jedoch die aktuelle Serie von zehn Siegen in Folge. Der letzte Punktverlust am 16. Januar. Gegner damals wie heute: die Tarxien Rainbows.

 

Und auch heute würden es für die Hauptstädtern nicht einfach werden. Die Anfangsphase gehörte klar den befreit aufspielenden Rainbows. Es dauerte bis zur Mitte der ersten Hälfte, bis sich Valletta befreien konnte und mehr und mehr ins Spiel kam. Die erste Chance für Valletta dann fünf Minuten vor der Pause: Jhonnattann flankte den Ball hoch in den Strafraum, doch der Schuss von Abdelkarim Nafti landete auf dem Tornetz (40.). In der Nachspielzeit dann fast die Führung, doch Daniel Zerafa rette für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie nach einem Kopfball von Jhonnattan (45.+2).

 

Nach der Pause dauerte es keine fünf Minuten und das Spiel war entschieden. Flanke Nafti von der linken Seite landet bei Federico Falcone, der dem Keeper keine Chance lässt (48.). Nur zwei Minuten später dann das zweite Tor für Valletta. Nafti hatte viel Platz auf der linken Seite, zieht nach innen und lässt dem Keeper der Rainbows keine Chance (50.). Für diesen tollen Treffer putzen die Mitspieler beim Torjubel gar die Schuhe des Schützen (siehe Bild). Die Tarxien Rainbows ergaben sich der Niederlage. Valletta hatte sogar noch die Chance auf den dritten Treffer, doch der Foulelfmeter von Rafael Ledesma landete am linken Pfosten (67.).

 

Valletta gewann verdient gegen einen nur zu Beginn starken Gegner. Es war der elfte Sieg in Serie und damit ein weiterer Schritt zur Meisterschaft. Dabei durchgehend begleitet vom Gesängen, Tuba und Trompete der eigenen Anhänger. So viele Zuschauer, und auch solch eine Atmosphäre hatte ich auf Malta nicht erwartet.