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Kreisoberliga Hanau

Eintracht Oberrodenbach

 3 - 3

Germania Niederrodenbach

26.10.2019 / 300 Zuschauer

Sportanlage an der Hainmühle

Nach dem Regionalligaspiel in Alzenau wurde noch ein zweites Spiel gesucht, und ein ganz besonderes gefunden. In der Hanauer Kreisoberliga stand das Rodenbacher Derby an - ein spannendes und ansehnliches Spiel, in dem es am Ende an Dramatik nicht fehlte.


Die Gäste begannen überzeugend und kamen bereits früh zur Ersten Chance, als sich Stürmer Marco Veit auf dem Flügel durch setzte und in der Mitte Tobias Kühn um Haaresbreite verpasste. Auch danach waren die Gäste die bestimmende Mannschaft und stellten die Zeichen bereits früh auf Sieg. Als Eintracht Keeper Luca Hamburger einen Schuss von Tobias Kühn noch abwehrte, landete der Abpraller erneut bei Tobias Kühn der zur Führung abstaubte (13.). Nur zwei Minuten später landete eine Goldmann-Flanke bei Dejan Gesch am kurzen Pfosten – dieser köpfte zum 0:2 ein (15.). Die Gäste hatten das Spiel fest im Griff. Die Eintracht brachte aus dem Spiel heraus nichts zustande. Erst ein gefährlicher Freistoß von Rodney Kurz sollte das ändern. Germania-Keeper Eichholzer fälschte den Freistoß zuerst an den Pfosten und dann über Mitspieler David Klimas als Eigentor ins Netz (34.). Nur eine Minute später hatte Gäste-Stürmer Marco Veit die große Chance auf das 1:3 – doch sein Ball geht um Haaresbreite am Tor vorbei (35.). Das 1:2 ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber zur Pause.


Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es Marco Veit dann, die Führung auf 1:3 zu erhöhen. Ein Traumtor aus 20 Metern landete unhaltbar unter der Latte (48.). Die Mannschaft fühlte sich jetzt als der sichere Sieger. Die Gastgeber spürten das und erspielten sich ein Übergewicht – doch ohne nennenswerte Chancen. Doch in der Nachspielzeit spitzte sich das Drama zu. Colin Pollard verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar zum 2:3 Anschlusstreffer (90.+2). Ein geiler Treffer. Auf der anderen Seite hatte Tobias Kühn die Vorentscheidung gleich zweimal vergeben. Es kam aber noch bitterer für die Gäste. Gleich drei Spieler steuerten auf das Tor der Gäste zu, und Ronny Barthelmie konnte ungestört den umjubelten Ausgleich erzielen (90.+5).