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IPKO Superliga

FC Prishtina

1 - 0

KF Llapi Podujevë

11.05.2019 / 8.000 Zuschauer

Stadiumi Vadil Vokrri

Bereits am frühen Samstagmorgen um fünf Uhr klingelte mein Wecker. Keine Stunde später hatte ich auch bereits die Passkontrolle am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden durchquert. Eine knappe viertel Stunde Verspäung beim Abflug machte am Ende nicht, denn der Flug W6-7764 von Wizzair landete pünklich im Nordmazedonischen Skopje. Mit dem Glück der Terminierungen war m Samstag neben dem eigentlich geplanten Nordmazedonien auch noch ein Besuch im Kossvo möglich. Und so ging es nach der Landung von Flughafen zuerst zum Busbahnhof in Skopje - und von hier ab dann zwei Stunden mit einem Kleinbus nach Pristina, Hauptstadt des Kosovo. Nach dem Check-In im Hotel ging es erst einmal die Sehens-würdigkeiten in der Hauptstadt dieses noch jungen Landes an zu schauen. Alles das bei bestem Frühlingswetter.


Am Nachmittag ging es dann in Richtung Stadion. Bereits von weitem waren die Zuschauer zu hören. An den Kartenverkaufsständen Gedränge. Es war ja nicht irgdendwin Spiel. Es ging um die Möglichkeit zur Meisterschaft. Aktuell stehen beide Teams Punktgleich auf den Plätzen zwei und drei, mit zwei Punkten weniger wie Tabellenführer Feronikoneli. Und dieses Spiel lockte zudem reichlich Zuschauer, die auch Anfangs nicht enttäuscht wurden. Denn anfgefeuert von den eigenen Anhängern boten beide Teams viel Einsatz und erspielten sich reichlich Chancen. Das ganze Dauerte bis zur 36. Spielminute. Bei einem Kopfballduell auf höhe der Mittellinie von Spielern beider Teams knallten die Schädel so sehr aneinander, dass ein Spieler von Llapi auf den Boden liegen bleib. Panik bei den Spielern, Bangen und eine endlos andauernde Behandlungszeit. Der Spieler von Prishtina stand da mit Turban schon wieder, als der herbeigerufene Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene aus dem Stadion fuhr. Dieser Moment hemmte sowohl die Spieler als auch den Fans im Stadion. Denn zu Stimmung kam es jetzt kaum noch. Und auch das über weite Strecken so unterhaltsame Spiel wusste keine weiteren Höhepunkte mehr zu zeigen. Und als das Stadion sicch kurz vor Spielende zu leeren begann passierte es. Ein Flanke ins Zentrum, und Prishtinas Mergim Pefqeli steht an der richtigen Stelle und muss nur noch einschieben. Das Stadion rastete aus. Fans beider Seiten befanden sich für kurze Zeit im Innenaum. Die Herzen hüpften. Welch ein Finish. Fussball kann so toll sein, aber auf Seiten von Llapi auch so weh tun.