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efbet Liga

PFC Slavia Sofia

2 - 1

FK Botev Plovdiv

08.03.2020 / 400 Zuschauer

Stadion Slavia (Ovha Kupel)

Nach dem Frühstück wollten wir, bevor wir uns auf dem Weg zum Spiel machten, noch kurz Sofias Synagoge besuchen. Doch leider wurde diese aus Gesundheitlichen Gründen komplett geschlossen. Ein Vorgeschmack auf das was bald überall eintreten wird? Warten wir es ab.


Angekommen am Stadion von Slavia im Stadtteil Ovha-Kupel drehten wir eine kleine Runde um das Stadion. Für umgerechnet fünf Euro ging es auch hier auf die überdachte Haupttribüne. Vorbei an zwei Jugendlichen Rosenverkäufern – heute ist in Weltfrauentag. Das Stadion selbst der Höhepunkt der Tour. Definitiv mit dem Potential für die Top 10 meiner Lieblingsstadien.


Im Spiel selbst ging es für den fünften Slavia gegen den achten Botev Plovdiv. Slavia hat im Kampf um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde  nur zwei Punkte Vorsprung vor dem siebten Beroe, und muss demnach dringend gewinnen. Das Spielfeld stand  vom Regen der letzten Tage komplett unter Wasser, Kombinationsfussball war überhaupt nicht möglich. Im Gegenteil, der Ball blieb immer wieder liegen und zerstörte jeglichen Spielfluss. Ein Rückpass von Plovdivs Pirgov bleibt kurz vor dem Strafraum liegen, Slavias Stürmer Dimitrov erkennt die Situation und stürmt heran und wird vom Keeper der Gäste regelrecht um gemäht (14.).  Wie der Schiedsrichter  das Spiel hier ohne Platzverweis und Freistoß weiter laufen kann? Wahnsinn. In der Folge bleibt der Ball immer wieder in den tiefen Pfützen liegen – in Deutschland hätte auf diesem Platz kaum ein Amateurschiedsrichter angepfiffen. Kurz nach der Halbzeit bringt Stoev eine Ecke in den Strafraum zu Emil Viachky, der Slavia per Kopf in Führung bringt (51.). Die Gäste aber kommen nochmal zurück ins Spiel. Eine Hereingabe von Tonev stolpert Antonio Vutov zum Ausgleich ins Tor (60.). Nach einer Ecke verpasst Bandalovski die Führung für die Gäste nur knapp (68.). Auf der anderen Seite kommt eine Flanke von Stoev in den Strafraum, Karabelyov kommt mit dem Kopf nicht dran, doch dahinter steht noch Radoslav Kirilov, und der trifft per Aufsetzer ins Tor (78.). Slavia bleibt damit auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen, darunter sechs Siege. Mit dem vierten Sieg in Folge sichert sich Slavia einen Platz unter den ersten Sechs.


Für die beiden kennengelernten Lautrer und den Schwaben ging es nach Spielschluss zurück in die Stadt. Für uns dagegen stand noch ein viertes Spiel auf dem Plan.

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