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Vtora liga

PFC Septemvri Sofia

4 - 0

FC Chernomorets Balchik

07.03.2020 / 60 Zuschauer

Stadion Dragalevtsi

Die Planung für den Länderpunkt Bulgarien begann bereits Ende Januar. Schnell mal Urlaub eingetragen und Flüge & Hotel innerhalb weniger Tage gebucht. Klar, Vorfreude kam auf - zu dieser Zeit aber nicht ahnend, wie sehr sich die Situation bis zum Abflug verschärfen würde.


Am Donnerstagabend, 21 Stunden vor dem geplanten Abflug in Frankfurt veröffentlicht der Bulgarische Fussballverband eine Mitteilung: Trotz der angekündigten Grippeepidemie im Land werden die Duelle in der Ersten und Zweiten Liga durchgeführt. Zuschauer bleiben ebenfalls zugelassen – sollen aber sämtliche Maßnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit ergreifen.  Alle anderen Spiele im Land werden bis kommenden Mittwoch abgesetzt. Ohne Ausnahme. Bis zu unserem Abflug am Freitagmittag war in Bulgarien kein Fall bekannt.


Das Boarding bei WizzAir verzögerte sich um eine Stunde, da der Flieger nach der Landung länger gereinigt werden musste. Abflug des ausgebuchten (!!)  Fliegers war dann gar 80 Minuten später wie geplant. Egal. Die angekündigten Temperaturmessungen Einreisender an Sofias Flughafen bewahrheiteten sich nicht, und so war man innerhalb weniger Minuten im Land. Mit dem Shuttle ging es zu Terminal 2 und von da mit der Metro ins Zentrum. Kurz ins Hotel eingecheckt und dann los zum Abendessen. Bei “Skapto“ gab es leckere Burger und gutes Bier – der erste Abend war geglückt.


Am nächsten morgen kurz Frühstückten und dann geht es los zur Stadterkundung. Ganze drei Stunden hatten wir jetzt Zeit - es waren die einzigen drei Stunden ohne Regen, besser hätte es nicht passen können. Zuerst warfen wir einen kurzen Blick in die Zentralmarkthalle Sofias, bevor es direkt Gegenüber in die Banja-Baschi-Moschee ging. Es ist die einzige aktive Maschee der Stadt - und zugleich eine der ältesten Europas (erbaut 1566/67). Es ging zu der kleine Kirche Sweta Petka, zur Kathedrale Sweta Nedelja, zur Rotunde des Heiligen Georgs, zur Russischen Kirche Sweti Nikolaj und zur bekannten Sehenswürdigkeit der Stadt - der Alexander-Newski-Kathedrale. Von dort folgte ein kurzer Abstecher zurück ins Hotel and dann zum ersten Spiel der Tour.


Im Stadion Dragalevtsi, benannt nach dem gleichnamigen Stadtteil im Südwesten Sofias, trägt der Zweitligist Septemvri Sofia seine Heimspiele aus. Nach dem Abstieg aus der ersten Liga im letzten Sommer soll in diesem Jahr der Wiederaufstieg gelingen. Mit einem Spiel und drei Punkten weniger hinter dem Tabellenführer CSKA 1948 Sofia ist noch alles möglich. Dabei gilt es jedoch die schlechtere Tordifferenz aufzuholen.

 

Septemvri startete gut in die Partie, doch der erste Warnschuss von Rusev geht links am Tor vorbei (3.).  Nur wenige Minuten später war der Ball im Tor, doch der Treffer zählte nicht. Yordanov stand beim Zuspiel von Galchev im Absteits (6.).  Beim nächsten Zuspiel von Galchev  wurde Yordanov im Strafraum gefoult – Spas Georgiev verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (15.). Es dauerte eine Weile bis zur nächsten Chance. Ein satter Schuss von Preslav Yordanov landete im Tor (36.). In der Folge spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit zu Ende, die Gäste kamen kaum zum Zug. Erst eine Chance von Balchiks Iliev, geklärt in höchster Not, weckte beide Mannschaften auf (75.). Doch ein erneuter Elfmeter für Septemvri, verwandelt von Preslav Yordanov (81.) sorgte für die Entscheidung. Mit dem Treffer zum 4:0 sorgte Ivan Tilev (85.) für den Endstand.

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