TSG Hoffenheim Frauen – SG 99 Andernach Frauen 11:0


28.02.2021
Förderzentrum St. Leon
Vorbereitungsspiel
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Judith Steinert (21.), 2:0 Jana Beuschlein (26.), 3:0 Franziska Harsch (35.), 4:0 Anne Fühner (39.), 5:0 Franziska Harsch (70.), 6:0 Nicole Billa (74.), 7:0 Katharina Naschenweng (79.), 8:0 Franziska Harsch (81.), 9:0 Nicole Billa (84.), 10:0 Nicole Billa (87.), 11:0 Maximiliane Rall (89.).

Nach der Länderspielpause nutze die Bundesligamannschaft der TSG Hoffenheim das Spielfreie Wochenende für einen Test gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach. Bei den Gästen wird in drei Wochen der Spielbetrieb nach fast fünf Monaten Pause wieder aufgenommen. Dabei kommt es heute zum ersten von drei Testspielen.

Hoffenheim begann die Partie mit den Spielerinnen, die in der Liga zuletzt weniger zum Zug gekommen waren. Dabei erzielte Judith Steinert nach einer Ecke von Chantal Hagen die Führung für die TSG (20.). Jana Beuschlein (26.) und Franziska Harsch (35.) erzielten die Treffer zwei und drei. Für den 4:0 Halbzeitstand sorgte Anne Fühner mit einem Traumtor aus 25 Metern (39.). Dabei hätte es nach Chancen auch bereits 7:0 stehen können.

In der zweiten Halbzeit wechselten beide Mannschaften munter durch. Dabei wechselte Hoffenheim zahlreiche Nationalspielerinnen ein, die unter der Woche nach auf Länderspielreisen waren. Dennoch schafften es die Gäste bis zur Schlussphase, keine weiteren Gegentore mehr zu bekommen. Dann aber kam es knüppeldick, denn die TSG erzielte innerhalb von 20 Minuten sieben Tore. Dabei erzielte Nicole Billa einen Dreierpack (74., 84., 87.), Franziska Harsch einen Doppelpack (70., 81.) und Katharina Naschenweng (79.) und Maximiliane Rall (89.) je einmal.

Bahlinger SC – Kickers Offenbach 1:6


06.02.2021
Kaiserstuhlstadion Kunstrasenplatz
Regionalliga Südwest
Zuschauer: 0

Tore:
0:1 Malte Karbstein (4.), 0:2 Mathias Fetsch (24.), 0:3 Tunay Deniz (30.), 0:4 Florent Bojaj (34.), 0:5 Mathias Fetsch (42.), 0:6 Florent Bojaj (48.), 1:6 Santiago Fischer (85.).

Heute steht für den Bahlinger SC das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche an. In diesen Spielen holten sie gegen Aalen und Großaspach vier Punkte. Und so soll auch gegen Favorit Offenbacher Kickers zählbares herausspringen. Dabei kommt mit Offenbach die beste Abwehr der Liga (bisher 12 Gegentore) nach Bahlingen, die aktuell seit 410 Minuten ohne Gegentor sind.

Mit der ersten Ecke für die Gäste landete der Ball gleich im Tor. So servierte Deniz den Ball an den zweiten Pfosten, wo Malte Karbstein den Ball ins Tor köpfte (4.). Bahlingen wirkt unsicher, und hat dabei Glück dass Keeper Müller einen Freistoß von Deniz noch wegfausten kann (8.). Offenbach bleibt weiter am Drücker und setzt dabei die Gastgeber unter Druck – und so geht es nach einem Ballverlust direkt in Richtung Tor. Tumas Flachschuss rutscht aber knapp am Pfosten vorbei (13.). Dann zeigt sich erstmals Bahlingen in der Offensive, doch Amaury Bischoff ist völlig frei, schießt den Ball aber direkt in die Arme des Keepers (18.). im direkten Gegenzug lenkt Keeper Müller einen Schuss von Bojaj mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten (19.). Bahlingen ist jetzt eigentlich zurück im Spiel, macht es den Kickers dann aber zu einfach und kassiert durch Mathias Fetsch den zweiten Gegentreffer (24.). Die so lange ohne Gegentor gebliebene Abwehr lässt jegliche Stabilität vermissen und weiß sich oftmals nur durch Fouls zu helfen. Einen der folgenden Freistöße verwandelt Tunay Deniz an Freund und Feind vorbei zum nächsten Tor (30.). Den nächsten Freistoß führt Florent Bojaj schnell aus, und überrumpelt so die Bahlinger Abwehr und dem nächsten Gegentor (34.). Bahlingen ist jetzt erneut völlig von der Rolle und kassiert durch Mathias Fetsch sogar noch einen fünften Gegentreffer (42.). Was für eine Effektivität der Gäste.

Dann beginnt die zweite Hälfte genauso, wie die erste geendet hatte. Diesmal köpft Florent Bojaj eine Flanke ins Tor (48.). Dabei bekommt Bahlingen die Gäste weiter nicht in den Griff, schlägt nur hohe Bälle nach vorne. Offenbach dagegen spielt munter weiter, dabei schießt Mathias Fetsch zuerst drüber (61.), eine Minute später landet sein Kopfball im Arm des Keepers (62.). Dann lenkt Keeper Müller einen Schuss von Sobotta gerade noch an den Pfosten (71.). In der Schlussphase hält Bahlingen die Gäste weitestgehend vom eigenen Tor  weg. Dann gelingt aber kurz vor dem Ende doch noch der Ehrentreffer – unter Mithilfe gleich beider Pfosten landet der Kopfball von Santiago Fischer im Tor (85.).

1. FC Kaiserslautern – SV Wehen Wiesbaden 0:1


30.01.2021
Fritz-Walter-Stadion
3. Liga
Zuschauer: 0

Tor:
0:1 Kevin Lankford (69.).

Der SV Wehen Wiesbaden reist mit vier Unentschieden in Folge nach Kaiserslautern. Das Hinspiel im Oktober endete 2:2. Die Chancen dass auch das Rückspiel (Hinspiel 2:2) der beiden Mannschaften mit einer Punkteteilung endet, stehen nicht schlecht. Denn Kaiserslautern hat in seinen zwanzig Saisonspielen bereits zwölfmal Unentschieden gespielt. Dabei benötigt der FCK dringend Siege um aus dem Tabellenkeller zu klettern, denn Schlusslicht Duisburg liegt mit drei Punkten Rückstand in Reichweite.

Es herrscht Fritz-Walter-Wetter, der Rasen ist tief. Doch auch trotz des schwer bespielbaren Platzes kamen die Gäste aus Wiesbaden gut in die Partie. Einzig Keeper Avdo Spahic ist es zu verdanken, dass Kaiserslautern nicht schon nach wenigen Minuten in Rückstand liegt. So partierte er zuerst den Schuss von Tietz aus zehn Metern (3.), gegen Ajani mit den Fäusten (5.) und gegen Brumme, der nach Zuspiel von Tietz aus elf Metern frei vor dem Tor zum Abschluss kam (8.). Nach der Anfangsoffensive kam Lautern besser ins Spiel, und so neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Die Spielanteile waren nun ausgeglichen. Bis kurz vor der Pause Wiesbaden wieder stärker wurde, doch zuerst zielte Prokop zu hoch (35.) und dann taucht Innenverteidiger Carstens nach Zuspiel von Tietz frei vor Spahic auf (37.), doch der Keeper rettet mit seinen Paraden den Gastgebern das 0:0 in die Halbzeit.

Auch nach der Pause blieben die Gäste am Drücker, einen Schuss von Prokop lenkt Spahic über die Latte (50.). Und dann beweist Gästetrainer Rüdiger Rehm ein glückliches Händchen. Auf der linken Seite setzt sich Tietz gegen Ritter und Hercher durch und bringt den Ball ins Zentrum. Dort kann Kevin Lankford den Ball mühelos zur Führung einschieben (69.). Der Neuzugang, der erst unter der Woche auf Leihbasis aus St. Pauli zu den Hessen kam, war erst drei Minuten zuvor eingewechselt worden. Dabei wurde er mit seinem zweiten Ballkontakt zum Matchwinner. Lauterns Trainer Saibene wechselte zwei neue Offensivkräfte ein, doch gefährlich wurde es auf der anderen Seite. Medic setzte seinen Kopfball an die Latte (78.), und zwei Minuten später wird sein Treffer zurück gepfiffen – er soll Verteidiger Sickinger zuvor gefoult haben. So blieb es beim hochverdienten Auswärtssieg für Wiesbaden, die heute auch durchaus höher hätten gewinnen können.

Für Kaiserslauterns Trainer Jeff Saibene war noch am selben Abend Schluss. Im Oktober bestritt er sein erstes Spiel als Lautern-Coach gegen Wiesbaden, nur vier Monate später war nach dem 0:1 im Rückspiel gegen Wiesbaden Schluss. In zwanzig Spielen erreichte er nur drei Siege und zwölf Unentschieden.

Vorherige Spiele in diesem Stadion:

DatumPartieLigaWettbewerbZuschauer
06.06.2004Deutschland – Ungarn0:2Vorbereitungsspiel35.590
02.10.20041. FC Kaiserslautern – Hertha BSC Berlin2:0Bundesliga30.696
17.12.20051. FC Kaiserslautern – VfL Wolfsburg3:2Bundesliga23.244
29.01.20071. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC1:12. Bundesliga44.007
27.05.2008Deutschland – Weißrussland2:2Vorbereitungsspiel47.258

SV 07 Elversberg – 1. FSV Mainz 05 II 1:1


09.01.2021
Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde
Regionalliga Südwest
Zuschauer: 0

Tore:
0:1 Jonas Fedl (87.), 1:1 Thomas Gösweiner (90.+3).

Nach nur zweieinhalb Wochen Pause geht es für die Regionalliga Süd in diesem Jahr früh weiter. Nach nur einer Woche Training findet schon das erste Pflichtspiel statt. Dabei stehen die Gastgeber nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg aktuell nur noch auf dem sechsten Tabellenplatz und benötigt dringend einen Sieg um Spitzenreiter Freiburg nicht aus den Augen zu verlieren. Die Gäste aus Mainz stehen im Tabellenmittelfeld auf dem zwölften Platz – der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nur vier Punkte.

Es waren sieben Sekunden gespielt, da zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Elversberg kombinierte sich vom Anspiel ab in Richtung Mainzer Tor, da berrührte Verteidiger Lavalée den Ball mit der Hand. Der Mainzer Keeper parierte jedoch den Handelfmeter von Manuel Feil und verhinderte so den frühen Rückstand (2.). In der Folge zeigten die Mainzer großen Kampfgeist, und hatten mehrfach das Glück auf Ihrer Seite. So konnte der Mainzer Verteidiger Lavalée eine Chance von Koffi letzten Moment klären (22.). Eine Minute später fällt Koffi nach einem Foul von Keeper Rieß im Strafraum, doch der Schiedsrichter lässt weiter spielen (23.). Elversbergs Tekerci hatte ebenfalls die Führung auf dem Fuß, doch er scheitert am Mainzer Keeper Rieß (34.). Kurz vor der Pause dann eine Chance für Mainz, doch der Schuss von Brandstetter landet am Pfosten (44.). Eine Minute später fällt Elversbergs Feil im Strafraum, doch trotz lautstarker Proteste lässt der Schiedsrichter das Spiel weiter laufen (45.). So geht es trotz bester Möglichkeiten Torlos in die Kabine.

Kurz nach Wiederbeginn dann ein Abwehrfehler der Mainzer, doch Koffi und Suero Fernandez bekommen den Ball trotz am Boden liegenden Keeper nicht ins Tor (54.). Elversberg war jetzt klar besser, konnte den überragenden Mainzer Keeper aber nicht überwinden. So parierte Lasse Rieß zuerst den Distanzschuss von Suero Fernandez (61.) und nur wenig später auch gegen Koffi (75.). Elversberg wollte den Sieg, und so wechselte Trainer Horst Steffen für die Schlussphase zwei frische Offensivkräfte ein (84.). Doch plötzlich war Mainz Brandgefährlich. Marlon Mustapha dringt in den Strafraum ein, doch alleine vor dem Elversberger Keeper geht sein Schuss knapp links vorbei (85.). Und dann erzielt Mainz nach einer Ecke die Führung. Kapitän Jonas Fedl mit der Fußspitze (86.). Elversberg proboerte es jetzt mit der Brechstange, und in der Nachspielzeit köpft der kurz zuvor eingewechselte Thomas Gösweiner zum verdienten ausgleich ins Tor (90. +3.).

Vorheriges Spiel in diesem Stadion:

DatumPartieLigaWettbewerbZuschauer
18.05.2007SV 07 Elversberg – SSV Reutlingen3:1Regionalliga Süd700

SV Darmstadt 98 – Würzburger Kickers 2:0


19.12.2020
Merck-Stadion am Böllenfalltor
2. Bundesliga
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Tobias Kempe (55.), 2:0 Felix Platte (90.+4).

Schlusslicht Würzburg muss beim Tabellenvierzehnten in Darmstadt antreten, obwohl das Gesundheitsamt am Mittwoch fast das gesamte Team in Quarantäne gesteckt hatte. Obwohl die Partie am Mittwoch bereits abgesagt wurde, kam am Freitag der Rückzieher und die Ankündigung das Spiel findet doch statt. Das Gesundheitsamt Würzburg hatte vier der insgesamt 14 Quarantäne-Verordnungen aufgehoben. Damit stehen Würzburgs Trainer Bernhard Trares 17 Profis zur Verfügung, 16 reichen für eine Ansetzung aus. Allerdings sind hier verletzte (2) und gesperrte (1) Spieler ebenfalls mitgezählt worden. Übrig bleibt eine Rumpfmannschaft aus zwölf Feldspielern und zwei Torhütern. Keeper Nummer drei Verstappen hat sicherheitshalber ein Feldspielertrikot erhalten, sollte er eingewechselt werden müssen. Aufgrund der besonderen Umstände sieht Trares kein reguläres Spiel auf sein Team zukommen – im Vergleich zum letzten Spiel in Nürnberg wechselte Trares auf neun Positionen.

Die Würzburger Kickers haben Anstoß. Nach zwei Minuten die erste Chance für Darmstadt: Eine Flanke von Skarke köpft Paik in die Arme des Würzburger Keepers (2.). Auf der anderen Seite spielt Lotric den Ball in den Lauf von Munsy, doch Darmstadts Keeper kann die Gästeführung per Fußabwehr verhindern (7.). Darmstadt lässt den Ball durch die eigenen Reihen laufen, kommt aber nicht gefährlich vors Würzburger Tor. Die Gäste dagegen sind trotz der besonderen Umstände bislang keinesfalls Chancenlos. So auch bei einem Schuss von Kopacz, den Darmstadts Keeper gerade noch über die Latte lenkt (16.). Nach einer halben Stunde kann Würzburgs Keeper einen Schuss von Schnellhardt aus der zweiten Reihe noch zur Ecke abwehren (29.). Bei einem Freistoß von Paik bringt Ditz den Ball gefährlich vors Tor, doch Würzburgs Keeper lenkt den Ball noch an die Latte (40.). Darmstadt konnte seine Überlegenheit nicht nutzen, und hatte in der ersten Hälfte 80 Prozent Ballbesitz. Würzburg verteidigte gut, und hatte ebenfalls gute Momente in der Offensive.

Nach der Halbzeit zeigt sich Darmstadt verbessert, und geht gleich mit der ersten Chance in Führung. Paik zieht von links in den Strafraum und legt ab für Tobias Kempe, dessen Schuss flach im Tor einschlägt (55.). Dann fällt fast das 2:0 für Darmstadt, doch Marvin Mehlem scheitert nach Zuspiel von Serdar Dursun am Würzburger Keeper (69.). Für die Schlussphase wechselt Trares seine einzigen beiden Feldspieler ein. In der Schlussminute wechselt Trares seinen dritten Keeper als Feldspieler ein (90.). Er ordnet sich im Sturmzentrum ein, und fordert direkt den Ball. Statt dem Ausgleich fällt auf der anderen Seite die Entscheidung: Die Lilien kontern über Berko, der den Ball im letzten Moment quer legt auf den eingewechselten Felix Platte – der zu seinem ersten Saisontor einschiebt (90. +4). Verdienter Sieg für Darmstadt gegen tapfer kämpfende Würzburger

1. FC Saarbrücken – SV Wehen Wiesbaden 3:3


21.11.2020
Ludwigsparkstadion
3. Liga
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Sebastian Jacob (13.), 1:1 Maurice Malone (16.), 2:1 Nicklas Shipnoski (24.), 2:2 Maurice Malone (26.), 2:3 Maurice Malone (54.), 3:3 Sebastian Jacob (73.).

Beim 1. FC Saarbrücken läuft es in der bisherigen Saison. Mit 22 Punkten nach zehn Spieltagen steht der Aufsteiger an der Tabellenspitze. Nach den zuletzt drei Ligasiegen in Serie soll mit einem weiteren Sieg heute der Vorsprung von fünf Punkten auf die Verfolger noch weiter anwachsen. Die Gäste, Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden stehen mit 15 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

Doch die Gäste aus Wiesbaden erwischten den besseren Start. Der Schuss von Guthörl tunnelt zuerst Keeper Batz, wird dann aber von Zellner von der Linie gekratzt (4.). Auf der anderen Seite rutscht Medic im Aufbauspiel aus, der Ball geht durch und landet bei Sebastian Jacob, der sich den Ball zurecht legt und den Ball mit viel Gefühl über Keeper Boss hinweg ins Tor schlenzt (13.). Doch die Gäste Antworteten sofort: Tietz spielt den Ball im Strafraum zu Maurice Malone, der den Ball überlegt in die rechte untere Ecke einschiebt (16.). Es war ein munterer Start in diese Partie, und auch die nächste Chance landet im Tor. Golley bringt den Ball auf den zweiten Pfosten, wo der allein gelassene Nicklas Shipnoski den Ball mühelos einköpfen kann (24.). Und Wiesbaden erzielt wieder den schnellen Ausgleich durch Maurice Malone (26.). Tietz hatte den Ball in den Lauf des Angreifers geköpft, bei dessen Schuss Keeper Batz keine Chance hatte. Nach vier Treffen in der ersten halben Stunde hatte sich die Partie nun beruhigt und bis zur Pause passierte nichts mehr.

Im zweiten Durchgang gab Wiesbaden zu Beginn den Ton an. Nach einer Flanke von Chato köpft Tietz den Ball jedoch knapp über das Tor (49.). Nach einer Flanke von Tietz landet der Ball glücklich vom FSC-Verteidiger abgefälscht bei Maurice Malone. Dessen Schuss geht vom Innenpfosten ins Tor (54.). Die Gäste gingen damit erstmals bei dieser Partie in Führung! Beeindruckend, alle drei Tore erzielte Maurice Malone und alle drei wurden von Philip Tietz vorbereitet. Saarbrücken aber gibt sich nicht auf, Golley flankt auf Shipnoski, dessen Schuss aber geht knapp am linken Pfosten vorbei ins aus (60.). Nur eine Minute später scheitert Saarbrückens Perdedaj am Außennetz (61.). Dann flankt Perdedaj von der rechten Seite ins Zentrum, Sebastian Jacob verlängert den Ball per Kopf ins Tor (73.) – Ausgleich! Es steht 3:3 und nun ging es in die heiße Schlussphase. Saarbrücken im Glück, als Chato den Ball nach einer Flanke von Hollerbach an die eigene Latte köpft (79.). Saarbrücken jetzt mit Powerplay dem Siegtreffer immer näher, doch nach Zuspiel von Zeitz geht Jacobs Schuss knapp am Tor vorbei (90. +1). Es ist hochspannend, doch Wiesbadens Keeper Boss vereitelt die letzte Großchance: Deville mit dem Zuspiel auf Mendler, aber Boss klärt zur Ecke (90. +2). Es war die letzte Chance in einem klasse Spiel, indem beide Teams nach Rückstand zurück gekommen sind, und in einer starken Schlussphase auch noch hätten gewinnen können.

SV Waldhof Mannheim – FC Ingolstadt 04 4:1


14.11.2020
Carl-Benz-Stadion
3. Liga
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Rafael Garcia (24.), 2:0 Marcel Costly (35.), 3:0 Dominik Martinovic (63.), 3:1 Stefan Kutschke (78.), Joseph Boyamba (89.).

Der FC Ingolstadt steht nach neun Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz und reisen mit fünf Spielen ohne Niederlage nach Mannheim. Zuletzt holte der FCI sieben Punkte in drei Spielen. Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation letzte Saison, zählen die Ingolstädter in dieser Runde zum Kreis der Aufstiegsfavoriten. Der SV Waldhof Mannheim steht mit sieben Punkten weniger auf dem 12. Platz. Allerdings auch mit einem Spiel weniger, denn nach positiven Testergebnissen beim Gegner Meppen wurde das Auswärtsspiel vergangene Woche abgesagt.

Die Gäste übernahmen direkt nach dem Anpfiff die Spielkontrolle, ohne den Ball jedoch gefährlich auf das Tor zu bekommen. Mit der ersten Chance für Waldhof wurde es auch direkt gefährlich: Marcel Costly spielt zwei Verteidiger aus und zieht in den Strafraum, doch sein Schuss wird geklärt (9.). Mannheim übernahm jetzt die Spielkontrolle. Nur kurze Zeit später kann Gästekeeper Buntic den Schuss von Antor Donkor nur nach vorne abwehren – den Nachschuss von Dominik Martinovic klärt dann Verteidiger Franke auf der Linie (15.). Nach einem flachen Zuspiel von Martinocic landet der Ball dann bei Rafael Garcia, der den Ball rechts an Keeper Buntic vorbei einschiebt (24.). Nach einem perfekten Zuspiel von Costly schiebt Martinovic den Ball alleine vor Buntic rechts am Tor vorbei (30.). Nur wenige Minuten später erhöht Marcel Costly nach einer Flanke von der linken Seite auf 2:0 (35.). Mit einem verdienten 2:0 für den SV Waldhof Mannheim geht es in die Pause.

Der zur Halbzeit eingewechselte Bilbija hat gleich nach Wiederanpfiff die beste Chance für die Gäste. Doch Waldhofs Keeper Bartels schnappt sich den Ball (47.). Ingolstadt spielt jetzt weiter nach vorne und kontert über Gaus – dieser legt kurz vor dem Strafraum auf den mitgelaufen Elva ab. Der verfehlt das freie Tor und trifft nur das Außennetz (60.). Das hätte der Anschlusstreffer sein müssen! So aber erhöht Mannheim mitten in der stärksten Ingolstädter Drangphase auf 3:0. Martinovic spielt einen Doppelpass mit Garcia und schiebt den Ball frei vor Keeper Buntic ins Tor (63.). Gästetrainer Oral schwört sein Team jetzt auf eine packende Schlussphase ein, mit einem Treffer wäre das Spiel wieder offen. Doch der Torschuss von Paulsen klatscht an die Latte (67.). Dann landet der Ball nach einer Hereingabe von Paulsen am Arm von Verteiger Verlaat – der Schiedsrichter entscheidet auf weiterspielen (72.). Ingolstadt drückt weiter, und Stefan Kutschke erzielt nach Zuspiel von Elva den Anschlusstreffer (77.). Die Partie wurde nun immer aggressiver, wird es doch nochmal eng für Mannheim? Nein, denn der eingewechselte Joseph Boyamba umläuft nach einem Zuspiel von Saghiri Keeper Buntic und schiebt den Ball zum 4:1 Endstand ins Tor (89.). Waldhof gewinnt deutlich gegen Ingolstadt und springt auf Tabellenplatz 10.

SC Sand Frauen – SGS Essen Frauen 1:3


08.11.2020
Orsay-Stadion
FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Zuschauer: 0

Tore:
0:1 Selina Ostermeier (14.), 0:2 Jana Feldkamp (21.), 0:3 Nicole Anyomi (39.), 1:3 Dörthe Hoppius (60.).

Für die Mannschaft des SC Sand ging es nach drei Wochen endlich wieder um Punkte. Zuerst stand die zweiwöchige Länderspielpause an, danach musste das Pokalspiel beim Regionalligisten SV Göttelborn am vergangenen Wochenende abgesagt werden. Schuld war ein positiver Corona-Test einer Sander Spielerin. Die SGS Essen schied am vergangenen Wochenende beim Zweitligisten FSV Gütersloh mit einem 2:3 nach Verlängerung aus dem DFB-Pokal aus. In der Liga steht die SGS Essen mit sieben Punkten aus Sieben Spielen auf Platz acht – das Team aus Sand mit einem Punkt weniger auf Platz zehn.

Zuschauer waren beim heutigen Spiel wegen dem von der Bundesregierung verordneten Corona-Lockdown keine erlaubt. Dennoch hatten sich einige Zaungäste auf den Weg zum Stadion gemacht.

Der SC Sand hatte zu Spielbeginn direkt den Vorwärtsgang eingelegt, doch ohne Torerfolg. Der erste Torschuss von Chiara Loos wurde von der Abwehr geklärt (6.). Doch mit zunehmender Dauer kam Essen besser ins Spiel. Die erste Chance landete dann auch gleich im Tor: Eine Ecke von Elisa Senß köpfte Selina Ostermeier ins Tor (14.). Und Essen legte nach, Torhüterin Jacintha Weimar eilte bei einem weiten Ball voreilig aus ihrem Kasten, Stürmerin Jana Feldkamp umkurvte sie und schob den Ball ins leere Tor (21.). Nach einer knappen halben Stunde war mal wieder der SC Sand am Zug, der Schuss von Noemi Gentile fliegt wenige Zentimeter über die Latte hinweg (28.). Auf der anderen Seite verpasst Essen das 0:3, denn Emily Evels kratzt den Schuss von Carlotta Wamser von der Linie (35.). Nur eine Minute später geht der nächste Torschuss von Carlotta Wamser nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei (36.). Kurz vor der Pause wird Nicole Anyomi von gleich drei Verteidigerinnen im Strafraum attackiert, schafft es aber dennoch den Ball im Tor unterzubringen (39.). Eine starke Aktion von Essens Stürmerin. Damit gehen die Gäste mit einer deutlichen Führung in die Halbzeit.

Trainerin Nora Häuptle wechselte zur Halbzeit gleich Sander Spielerinnen aus. Nach einer Stunde war Sand dann erstmals erfolgreich. Stürmerin Dörthe Hoppius drückte den Ball zum Anschluss über die Linie (60.). Es war der letzte Höhepunkt in diesem Spiel, denn während Sand kein weiteres mal Gefährlich vor das Tor kam, brachte Essen den Vorsprung ohne Mühe über die Zeit. Zwei Minuten vor dem Ende zeigte die Schiedsrichterin dann Sands Noemi Gentile die einzige Gelbe Karte der Partie – und das bei einem Duell im Abstiegskampf (88.).

VfR Achern – SpVgg Ottenau 1:2 n.V.


28.10.2020
Hornisgrindestadion
Rothaus Bezirkspokal Baden-Baden
Zuschauer: 70

Tore:
0:1 Nils Fortenbacher (63., Foulelfmeter), 1:1 Gabriele-Angelo Ciaschi (68.), 1:2 Kevin Walter (105. +2).

Im Viertelfinale des Bezirkspokals kam es heute zum Aufeinandertreffen der Spitzenreiter. In der Kreisliga A steht der VfR Achern mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze, eine Klasse darüber führt die SpVgg Ottenau die Bezirksliga mit acht Punkten Vorsprung nach neun Spielen souverän an. Beide Teams also mit reichlich Selbstvertrauen und der Gewissheit des bevorstehenden erneuten Lockdown.

Beide Teams starteten Temporeich, die Gäste überrannten ihren Gegner teilweise, liefen den Ballführenden Spieler sofort an. Bei einem dieser Attacken wurde Acherns Jonathan Goncalves zu Fall gebracht (10.). Nur zwei Minuten später sah er für sein Foul die Gelbe Karte – sein Unverständnis teilte er dem Schiedsrichter derart mit, dass dieser mit Gelb-Rot reagierte (12.). Ottenau machte weiter Tempo, was Achern die Möglichkeit zum Kontern bot, so landete der Ball über Hugh Ebeng Epaka bei Mohamed Anne, dessen Direktabnahme der Ottenauer Keeper parieren konnte (22.). Kurz vor der Pause setzte Ottenaus Alexander Merkel einen Kopfball an die Latte (41.), und so ging es Torlos in die Halbzeit.

Nach einer Stunde konterten die Gäste, dabei kam Acherns Keeper Bastien Touchemann zu spät, und Alexander Merkel kam im Strafraum zu Fall. Nils Fortenbacher übernahm die Verantwortung und verwandelte den Foulelfmeter sicher (63.). Ottenau jubelte, dabei kam es zur Rudelbildung. Acherns Innenverteidiger Thomas Bach war dabei immer noch wütend, und sah für seine Worte vom Schiedsrichter Gelb-Rot (64.). Achern fortan zu neunt, und das noch fast eine halbe Stunde lang. Aber Ottenau tat sich jetzt zunehmend schwerer, denn das Tempo war raus, und Achern verteidigte stark. Dazu sorgte Achern per Konter stets für Gefahr. So waren Chancen auf beiden Seiten selten. Aber Achern machte es nochmal spannend: Ein Freistoß von Tommy de Jong landete über mehrere Stationen bei Loic Caspar, der den Ausgleich erzielte (68.). Aber dann wurde es nochmal richtig kurios: Achern spielte den Ball wegen eines am Boden liegenden Gästespielers ins Aus – der Einwurf aber gab Ottenau an den eigenen Keeper – Tommy de Jong war außer sich, erinnerte die Anwesenden an Fair-Play und musste wegen weiterer Kommentare ebenfalls mit Gelb-Rot vom Feld (81.). Doch auch mit drei Spielern mehr auf dem Platz fand Ottenau keine Mittel, und so ging es in die Verlängerung.

Es dauerte bis zur Nachspielzeit in der ersten Hälfte der Verlängerung – bis Ottenaus Kevin Walter nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum das 1:2 erzielen konnte (105. +2). Angetrieben von den Zuschauern probierten die Gastgeber nochmal alles, um zum Ausgleich zu kommen, am Ende aber gab es nur noch ein viertes Mal Gelb-Rot für den VfR Achern. Erstmals war ein Foulspiel von Malvin Sturny-Lima für den Platzverweis verantwortlich (120.).

Es sollte das letzte Spiel in diesem Jahr gewesen sein – das Spiel- und Trainingsverbot wurde am darauffolgenden Tag verkündet.

SG-SV Lobbach – FC Dossenheim 3:1


25.10.2020
Sportplatz Waldwimmersbach
Kreisliga Heidelbderg
Zuschauer: 140

Tore:
0:1 Maik Lühring (1.), 1:1 Hannes Linnebach (47.), 2:1 Jonah Kress (57.), 3:1 Ricardo Belfiore (77.).

Mit drei Siegen und vier Niederlagen steht die SG-SV Lobbach aktuell auf dem zehnten Platz. Die Gäste aus Dossenheim haben nach schwachem Saisonstart, ein Punkt aus den ersten drei Spielen, die letzten fünf Spiele alle gewonnen und befinden sich aktuell in ausgezeichneter Form. Dabei stehen die Gäste mit drei Punkten Rückstand auch wegen einer schlechteren Tordifferenz auf Tabellenplatz vier.

Vom Anstoß ab dauerte es heute keine zehn Sekunden, da zappelte der Ball nach dem Schuss von Maik Lühring im Netz (1.). Guter Beginn für die Gäste, die danach weiterhin am Drücker blieben. Nur wenige Minuten später hatte Frederik Sandig nach einer Ecke von Maurice Körbel das zweite Tor auf dem Fuß – doch Keeper Marius Barie stand im Weg (15.). So war es einige Male bis zur Halbzeit, wo die Gäste mit ihren Chancen immer wieder am gut aufgelegten Schlussmann der SG-SV Lobbach scheiterten. Und da die Gastgeber selbst keine Torchance hatten, ging es mit einer knappen Führung in die Pause.

Welchen Zaubertrank Lobach-Trainer Antonio Ianello seinem Team in der Halbzeit verabreichte, wird wohl nicht aufgeklärt werden – aber definitiv war sein Team nach der Pause ein anderes. Vom Anstoß ging es wie bei Dossenheim in Halbzeit eins direkt nach vorne, und fast hätte es auch diesmal mit dem schnellen Tor geklappt – doch Keeper Steven Rimmler wehrte den Schuss von Nils Ohlhauser zur Ecke ab (46.). Die Ecke von Ricardo Belfiore kam ins Zentrum zu  Hannes Linnebach, der per Kopf zum 1:1 ausgleichen konnte (47.). Die Gastgeber kämpften sich jetzt immer mehr in die Partie und waren das klar bessere Team. Lobbach drehte jetzt das Spiel – mit einem Zuspiel aus der eigenen Hälfte  von Jonas Edinger musste der zur Halbzeit eingewechselte Jonah Kress nur noch die Fußspitze zum 2:1 hinhalten (57.). Beim 3:1 scheiterte zuerst Hannes Linnebach mit seinem Schuss am Keeper, jedoch war Ricardo Belfiore zur Stelle und staubte ab (77.). Nach einem Handspiel im Strafraum zeigte die Schiedsrichter auf den Punkt (87.). Mit einem verwandelten Strafstoß hätte es nochmal spannend werden können, doch der überragend spielende Keeper Marius Barie hielt den Handelfmeter von Dominik Kohl sogar fest (88.). Kurze Zeit später war die Partie, bei der beide Teams in jeder Halbzeit ein völlig unterschiedliches Gesicht zeigten.