SV Darmstadt 98 – Würzburger Kickers 2:0


19.12.2020
Merck-Stadion am Böllenfalltor
2. Bundesliga
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Tobias Kempe (55.), 2:0 Felix Platte (90.+4).

Schlusslicht Würzburg muss beim Tabellenvierzehnten in Darmstadt antreten, obwohl das Gesundheitsamt am Mittwoch fast das gesamte Team in Quarantäne gesteckt hatte. Obwohl die Partie am Mittwoch bereits abgesagt wurde, kam am Freitag der Rückzieher und die Ankündigung das Spiel findet doch statt. Das Gesundheitsamt Würzburg hatte vier der insgesamt 14 Quarantäne-Verordnungen aufgehoben. Damit stehen Würzburgs Trainer Bernhard Trares 17 Profis zur Verfügung, 16 reichen für eine Ansetzung aus. Allerdings sind hier verletzte (2) und gesperrte (1) Spieler ebenfalls mitgezählt worden. Übrig bleibt eine Rumpfmannschaft aus zwölf Feldspielern und zwei Torhütern. Keeper Nummer drei Verstappen hat sicherheitshalber ein Feldspielertrikot erhalten, sollte er eingewechselt werden müssen. Aufgrund der besonderen Umstände sieht Trares kein reguläres Spiel auf sein Team zukommen – im Vergleich zum letzten Spiel in Nürnberg wechselte Trares auf neun Positionen.

Die Würzburger Kickers haben Anstoß. Nach zwei Minuten die erste Chance für Darmstadt: Eine Flanke von Skarke köpft Paik in die Arme des Würzburger Keepers (2.). Auf der anderen Seite spielt Lotric den Ball in den Lauf von Munsy, doch Darmstadts Keeper kann die Gästeführung per Fußabwehr verhindern (7.). Darmstadt lässt den Ball durch die eigenen Reihen laufen, kommt aber nicht gefährlich vors Würzburger Tor. Die Gäste dagegen sind trotz der besonderen Umstände bislang keinesfalls Chancenlos. So auch bei einem Schuss von Kopacz, den Darmstadts Keeper gerade noch über die Latte lenkt (16.). Nach einer halben Stunde kann Würzburgs Keeper einen Schuss von Schnellhardt aus der zweiten Reihe noch zur Ecke abwehren (29.). Bei einem Freistoß von Paik bringt Ditz den Ball gefährlich vors Tor, doch Würzburgs Keeper lenkt den Ball noch an die Latte (40.). Darmstadt konnte seine Überlegenheit nicht nutzen, und hatte in der ersten Hälfte 80 Prozent Ballbesitz. Würzburg verteidigte gut, und hatte ebenfalls gute Momente in der Offensive.

Nach der Halbzeit zeigt sich Darmstadt verbessert, und geht gleich mit der ersten Chance in Führung. Paik zieht von links in den Strafraum und legt ab für Tobias Kempe, dessen Schuss flach im Tor einschlägt (55.). Dann fällt fast das 2:0 für Darmstadt, doch Marvin Mehlem scheitert nach Zuspiel von Serdar Dursun am Würzburger Keeper (69.). Für die Schlussphase wechselt Trares seine einzigen beiden Feldspieler ein. In der Schlussminute wechselt Trares seinen dritten Keeper als Feldspieler ein (90.). Er ordnet sich im Sturmzentrum ein, und fordert direkt den Ball. Statt dem Ausgleich fällt auf der anderen Seite die Entscheidung: Die Lilien kontern über Berko, der den Ball im letzten Moment quer legt auf den eingewechselten Felix Platte – der zu seinem ersten Saisontor einschiebt (90. +4). Verdienter Sieg für Darmstadt gegen tapfer kämpfende Würzburger

SSV Jahn Regensburg – SpVgg Greuther Fürth 0:2


Freitag, 31.01.2020
Arena Regensburg
2. Bundesliga
Zuschauer: 11.013

Zum Verfolgerduell empfängt heute der Tabellenfünfte Regensburg den siebten aus Fürth. Der Sieger der Partie springt mindestens bis Sonntag auf den vierten Tabellenplatz. Eine Änderung gab es am Regensburger Stadion. Zum Ende des letzten Jahres endete das Sponsoring von Continental, das Stadion heißt jetzt „Arena Regensburg“, die Schilder sind schon abmontiert.

Das Spiel begann mit einer Doppelchance für Regensburg. Zuerst zieht Albers im Strafraum ab, doch Fürths Keeper Burchert klärt zur Ecke (9.). Die folgende Ecke von Greipl landet auf Gimbers Kopf, und fliegt von da nur knapp über die Latte hinweg (10.). Es wäre fast die Führung gewesen, doch der Treffer fällt auf der anderen Seite. Maximilian Wittek erobert den Ball im Mittelfeld und sprintet los in Richtung Strafraum, er haut drauf und knallt den Ball unhaltbar unter die Latte (18.). Der Treffer hatte sich indes nicht angedeutet, den Regensburg hatte bislang die besseren Gelegenheiten – liegt nun aber zurück. Doch anstatt zum Ausgleich zu kommen, legte die Spielvereinigung einen weiteren Treffer nach. Branimir Hrgota wird vor dem Strafraum nicht richtig angegriffen, doch anstatt selbst zu schießen steckt er durch auf Havard Nielsen, der den Ball mühelos am Keeper vorbei zum 0:2 verwertete (15.). Die Gäste schalteten nun in den Verwaltungsmodus und überlässt ungefährlichen Regensburgern das Feld.

Zu beginn der zweiten Hälfte macht Fürth dann wieder Druck. Es scheint ganz so, als wollten sie jetzt die schnelle Vorentscheidung. Die Gastgeber probierten es immer wieder mit Distanz-schüssen, doch die Fürther Defensive lässt bis zum Ende nicht anbrennen. Da auch Fürth jetzt das Glück verlassen hatte bleibt es beim verdienten 0:2 Auswärtserfolg.