Société Sportive Beinheim – FC Scheibenhard 2:7 n.V.


18.08.2019
Stade de La Sauer
Coupe de France
Zuschauer: 100

In der zweiten Runde des Coupe de France tritt heute der zwei Klassen höher spielende FC Scheibenhard in Beinheim an. Und um ein Haar wäre der Favorit gleich in Führung gegangen, doch Anthony Vogel trifft nur den Pfosten (2.). Es sollte die einzige Möglichkeit für lange Zeit sein, denn die nächste Chance war dann eine große Überraschung. Nach einem Foul am eigenenen Mitspieler spielen die Gastgeber den Ball nicht ins aus, sondern Kombinieren sich in den Strafraum, wo Florian Cordavault die Gastgeber in Führung schoss (38.). Doch obwohl der Treffer kurz vor der Pause erzielt wurde, ging es Unentschieden in die Pause. Schuld daran war Anthony Vogel, der per Foulelfmeter den Ausgleich erzielte (45.+2). Hätte er zwei Minuten später nicht erneut den Pfosten getroffen, hätte er das Spiel noch vor der Pause gedreht (45.+4).

In der zweiten Hälfte dann ging den Gastgebern immer mehr die Puste aus, und Scheibenhard spielte konsequent nach vorne. Dabei wurden mehrere Großchancen leichtfertig vergeben – und so dauerte es doch lange, bis Anthony Vogel mit einer direkt Verwandelten Ecke die 1:2 Führung erzielte (76.). Zwei Minuten später vergibt der erst kurz zuvor eingewechselte Adama Fofana die Vorentscheidung (78.). Bitter, denn kurz vor dem Ende trifft Maxime Weigel zum Ausgleich (87.). Dumm nur, dass im Gegensatz zu den anderen Pokalwettbewerben in Frankreich der Coupe de France in die Verlängerung geht, und nicht direkt ins Elfmeterschießen. Doch es sollte eine spektakuläre Verlängerung werden – denn es war eine Adama Fofana Show. Mit seinen vier Treffern in der Verlängerung (97., 98., 115. + 120.) sorgte er im Alleingang für die Entscheidung. Dazwischen erzielte Moustapha Aslan ebenfalls noch einenn Treffer in der doch sehr Einseitigen Verlängerung (116.).

FC Scheibenhard – AS Hatten 1:0


17.04.2016
Stade Municipal Scheibenhard
Division II A – Alsace
Zuschauer: 90

In Deutschland waren nach den Regenfällen der vergangenen Nacht viele Spiele abgesagt worden. Da bekanntermaßen auf die Franzosen etwas mehr verlass ist, wurde einer der erste Sportplätze nach der Grenze angesteuert. In Scheibenhard empfängt der fünfte den Tabellenführer AS Hatten. Behält Hatten seine aktuelle Form, dürfte am Aufstieg am Ende der Saison nichts mehr im Wege stehen.

Und Hatten wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und schaltete gleich den Vorwärtsgang ein. Nach einem Foul an Joel Kuhn schlägt Thomas Furst den Freistoß aufs Tor, doch Scheibenhards Keeper Yves Rohe taucht ab und hält den Ball (2.). Nur eine Minute später spielt Alexis Schneider den Ball zu Cedric Mathern , dessen Schuss jedoch links am Tor vorbei geht (3.). Nach einer Flanke von Alexis Schneider verpasst Cedric Mathern in der Mitte (23.). Nach einem Abwurf von Keeper Yves Rohe landet der Ball bei Cedric Steck, der aus der Distanz sofort abzieht. Doch sein Schuss geht knapp übers Tor (45.). Der ununterbrochene Regen und der damit verbundene schwer bespielbare Platz machten beiden Mannschaften das Spiel schwer und somit geht es Torlos in die Pause.

Scheibenhard kam besser aus der Kabine und hatten in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel. Einen Freistoß von Anthony Vogel köpfte Sylvain Frison aufs Tornetz (51.). Nur eine Minute später hält Keeper Manuel Eckert den Kopfball von Anthony Vogel nach einer Ecke von Angelo Schmitt (52.). Nach einigen ruhigeren Minuten ist Cedric Mathern nach einem Pass von Pierre Trichet in Richtung Tor unterwegs, als er gerade noch von der Verteidigung abgedrängt werden konnte (71.). Von Tabellenführer Hatten war in der zweiten Hälfte bisher noch nichts zu sehen. Hatte man die Gastgeber hier unterschätzt? Doch es kam noch schlimmer. Anthony Vogel bekommt den Ball an der Strafraumkante, dreht sich und haut den Ball mit dem linken Fuß ins Tor (88.). Hatten versuchte sich zu wehren, die Anspannung war spürbar und das Spiel wurde immer hektischer. In der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter Scheibenhards Linksverteidiger Dylan Teixeira nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Die Gemüter kochten noch etwas hoch. Doch wegen der Zahlreichen Unterbrechungen und teils üblen Fouls beendete der Schiedsrichter nach “Zwölf“ Minuten Nachspielzeit das Spiel.