Eintracht Frankfurt – SV Meppen 1:1


12.03.2021
Stadion am Brentanobad
FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Zuschauer: 0

Tore:
0:1 Vivien Endemann (35.), 1:1 Lara Prasnikar (82.).

Zum ersten Heimspiel des Jahres empfängt Eintracht Frankfurt den Aufsteiger SV Meppen. Die Eintracht steht aktuell auf dem siebten Platz der Tabelle und hängt damit weit hinter den Erwartungen zurück. Um die Saison zumindest noch einigermaßen zu retten muss das mit Nationalspielerinnen gespickte Team dringend Punkte einfahren. Punkte braucht auch der SV Meppen – die stark Abstiegsbedrohten Gäste stehen auf dem drittletzten Platz, mit nur drei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Duisburg.  

Im Spiel übernimmt Frankfurt dann vom Anpfiff an die Spielkontrolle. Meppen hält dagegen. Meppen kommt dennoch zu zwei Chancen, aber sowohl Flaws (5.) als auch Berentzen (6.) scheitern an Frankfurts Nationalkeeperin Frohms. Auf der Gegenseite scheitert Nüskens frei vor Keeperin Sieger (10.). Wenig später geht auch Freigangs Schuss rechts am Tor vorbei (16.). Die Frankfurter Dominanz hält auch danach weiter an, aber an der kompakten Defensive der Meppener ist weiter kein durch kommen. Dann beruhigt sich das Spiel für einen kurzen Moment, und schon liegt der Ball im Netz der Frankfurter. Nach einer Ecke verlängert Lisa-Marie Weiss den Ball per Kopf – und am zweiten Pfosten drückt Vivien Endemann den Ball zur Meppener Führung ins Tor (35.). Im direkten Gegenzug verpasst Laura Freigang den schnellen Ausgleich (36.). So geht es mit einem 0:1 Rückstand für Frankfurt in die Kabine.

In der Halbzeitpause beginnt es in Strömen zu regnen. Den Mannschaften fällt die Ballkontrolle zunehmend schwerer auf dem tiefen Rasen. Dennoch schnürt Frankfurt die Gäste immer weiter ein. Dann fliegt ein Schuss von Frankfurts Reuteler über die Latte (57.), später scheitert auch Prasnikar (67.). Meppen konzentrierte sich nur noch auf eine kompakte Defensive, schaltet aber bei Ballgewinn Blitzschnell um und  kontert brandgefährlich. Dann der verdiente Ausgleich: Lara Prasnikar wird im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angespielt, schirmt den Ball ab und schiebt den Ball im Fallen ins Tor (82.). Frankfurt wirft jetzt alles nach vorne, zunächst verpasst Reuteler nur knapp (84.). In der letzten Spielminute gibt es noch zwei Eckbälle hintereinander für die Eintracht. Der zweite geht nur wenige Zentimeter am Tor vorbei (90.). Am Ende bleibt es beim 1:1. Trotz deutlicher Überlegenheit kein Sieg für Frankfurt.

SC Sand – SGS Essen 1:3


08.11.2020
Orsay-Stadion
FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Zuschauer: 0

Tore:
0:1 Selina Ostermeier (14.), 0:2 Jana Feldkamp (21.), 0:3 Nicole Anyomi (39.), 1:3 Dörthe Hoppius (60.).

Für die Mannschaft des SC Sand ging es nach drei Wochen endlich wieder um Punkte. Zuerst stand die zweiwöchige Länderspielpause an, danach musste das Pokalspiel beim Regionalligisten SV Göttelborn am vergangenen Wochenende abgesagt werden. Schuld war ein positiver Corona-Test einer Sander Spielerin. Die SGS Essen schied am vergangenen Wochenende beim Zweitligisten FSV Gütersloh mit einem 2:3 nach Verlängerung aus dem DFB-Pokal aus. In der Liga steht die SGS Essen mit sieben Punkten aus Sieben Spielen auf Platz acht – das Team aus Sand mit einem Punkt weniger auf Platz zehn.

Zuschauer waren beim heutigen Spiel wegen dem von der Bundesregierung verordneten Corona-Lockdown keine erlaubt. Dennoch hatten sich einige Zaungäste auf den Weg zum Stadion gemacht.

Der SC Sand hatte zu Spielbeginn direkt den Vorwärtsgang eingelegt, doch ohne Torerfolg. Der erste Torschuss von Chiara Loos wurde von der Abwehr geklärt (6.). Doch mit zunehmender Dauer kam Essen besser ins Spiel. Die erste Chance landete dann auch gleich im Tor: Eine Ecke von Elisa Senß köpfte Selina Ostermeier ins Tor (14.). Und Essen legte nach, Torhüterin Jacintha Weimar eilte bei einem weiten Ball voreilig aus ihrem Kasten, Stürmerin Jana Feldkamp umkurvte sie und schob den Ball ins leere Tor (21.). Nach einer knappen halben Stunde war mal wieder der SC Sand am Zug, der Schuss von Noemi Gentile fliegt wenige Zentimeter über die Latte hinweg (28.). Auf der anderen Seite verpasst Essen das 0:3, denn Emily Evels kratzt den Schuss von Carlotta Wamser von der Linie (35.). Nur eine Minute später geht der nächste Torschuss von Carlotta Wamser nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei (36.). Kurz vor der Pause wird Nicole Anyomi von gleich drei Verteidigerinnen im Strafraum attackiert, schafft es aber dennoch den Ball im Tor unterzubringen (39.). Eine starke Aktion von Essens Stürmerin. Damit gehen die Gäste mit einer deutlichen Führung in die Halbzeit.

Trainerin Nora Häuptle wechselte zur Halbzeit gleich Sander Spielerinnen aus. Nach einer Stunde war Sand dann erstmals erfolgreich. Stürmerin Dörthe Hoppius drückte den Ball zum Anschluss über die Linie (60.). Es war der letzte Höhepunkt in diesem Spiel, denn während Sand kein weiteres mal Gefährlich vor das Tor kam, brachte Essen den Vorsprung ohne Mühe über die Zeit. Zwei Minuten vor dem Ende zeigte die Schiedsrichterin dann Sands Noemi Gentile die einzige Gelbe Karte der Partie – und das bei einem Duell im Abstiegskampf (88.).

TSG 1899 Hoffenheim Frauen – MSV Duisburg Frauen 3:0


Mittwoch, 17.06.2020
Dietmar-Hopp-Stadion
FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Zuschauer: 0

Bei meinem letzten Spiel Anfang März in Bulgarien war das Unheil der langen Spiellosen Zeit zwar zu erahnen. Doch nicht in diesem Ausmaß. Das war vor exakt 100 Tagen. Heute endet diese Durststrecke mit einem Besuch in der Frauen-Bundesliga – meinem Ersten Spiel in dieser Liga.

Nach dem 6:0 Kantersieg in Sand am vergangenen Sonntag steht für die Frauen der TSG Hoffenheim am heuten Mittwoch das Heimspiel gegen den MSV Duisburg an. Die Gäste sind Vorletzter, welcher den Abstieg zur Folge hätte. Die TSG Hoffenheim steht auf Platz drei und kann theoretisch sogar noch in den Champions-League einziehen.

Zu beginn mauert Duisburg, und Hoffenheim bemüht sich mit dem Ball um ein durchkommen. Die ersten Schüsse aufs Duisburger Tor wurden aus der Distanz abgefeuert, brachten jedoch kaum Gefahr. Nach 20 Minuten dann die erste nennenswerte Chance, ein Abschluss von Tabea Waßmuth landet am Außennetz. Nach einer halben Stunde hatte Fabienne Dongus dann die Führung auf dem Fuß, doch sie kann die Flanke von Tabea Waßmuth nicht im Tor unterbringen (35.). Zwei Minuten später landet der Ball dann im Duisburger Tor. Oder doch nicht? Es war eine kurioses Tor von Tabea Waßmuth. Ihr Ball landet zuerst links oben an der Latte, dann an den rechten Pfosen und von dort zurück ins Feld. Die Linienrichterin zeigt sofort an Tor. Die Spielerinnen sind verwundert – die TV-Kameras können nicht zweifelsfrei auflösen. Was für ein Wahnsinn. Duisburg ist sauer, wehrt sich mit Fouls. Dann ist Halbzeit

Kurz nach der Pause dann fast das zweite Tor. Jana Beuchlein köpft eine hereingabe von Katharina Naschenweng an den Pfosten. Hoffenheim bestimmt jetzt das Spiel, der zweite Treffer liegt in der Luft,und fällt dann nach knapp einer Stunde. Maximiliane Rall verlängert eine Flanke von Tabea Waßmuth per Kopf und Jana Beuchlein hält den Fuß zum 2:0 hin (59.). Hoffenheim wechelt jetzt Doppelt, bringt mit Nicole Billa (16 Saisontore) und Isabella Hartig (11 Saisontore) ihre beiden besten Torschützen (63.). Zwei Minuten später zeigt die Schiedsrichterin auf den Punkt – und Nicole Billa verwandelt den Elfmeter zum 3:0 sicher (66.). Duisburgs Torhüterin war noch mit den Fingerspitzen dran. In der Folge schießt Hoffenheim noch rund ein dutzend mal aufs Duisburger Tor, kann aber keinen weiteren Treffer erzielen.

Kurz vor dem Ende zieht noch ein Gewitter auf. Es blitzt und Donnert, und die Schiedsrichterin unterbricht die Partie für zwölf Minuten (85.). Danach passiert nicht mehr viel – und die Hoffenheimer freuen sich über ihren 3:0 Heimsieg gegen Tapfere Duisburgerinnen, die einen jederzeit fairen Kampf gezeigt haben.