FC Imde B – US Smeerebbe Vloerzegem 1:2


22.12.2019
Molshopenstadion/ Stade de l’Espoir de taupe
2e Recreatief VM
Zuschauer: 10

Am Sonntagmorgen war der US Smeerebbe Vloerzegem zu Gast beim FC Imde B. Mit 15 Punkten aus sieben Spielen stehen die Gatgeber derzeit auf dem zweiten Platz. Mit sieben Punkten aus acht Spielen die Gäste dagegen auf dem siebten und somit drittletzten Platz. Jedoch war von Beginn an klar, auf diesem schwer bespielbaren Platz ist alles möglich. Er dürfte auch sonst nicht prächtig sein, weswegen das Gelände den Namen Molshopenstadion (Deutsch: Maulwurf-shügelstadion, Französisch: Stade de L’Espoir de taupe) trägt.

In der Ersten Hälfte passierte lange Zeit nichts, bis kurz vor der Halbzeit. Die Gäste wären fast in Führung gegangen, doch Desterbecq köpft um Haaresbreite am Tor vorbei (44.). In der zweiten Hälfte war das spielen dann noch schwerer. Es regnete wieder stärker und der Platz wurde immer rutschiger. Nach rund einer Stunde gingen die Gäste dann in Führung durch Dieter Lissens (57.) nach einer Flanke von rechts. Nach einem dribbling von Glenn Lissens fast das 0:2 – doch Quinten Vermeylen kommt nicht an den Ball (72.). Eine Minute später fast der Ausgleich, doch Jonas De Vuyst stolpert freistehend drüber (73.). Dann verpasst Vloerzegem die Vor-entscheidung, denn Janquart scheitert mit seinem Foulelfmeter an Keeper Philips (83.). Es war der beginn einer spannenden Schlussphase, in der zuerst Ben De Vuyst per Distanzschuss zum Ausgleich kam (86.). Doch in der Nachspielzeit kamen die Gäste dann doch zum Sieg. Stiaan Peirlinckx lupft den Ball über den herausgeeilten Keeper ins Tor (90.+1). Ein Traumtor.

Royal Antwerp FC – KAA Gent 1:2


16.05.2019
Bosuilstadion (Deurne)
Play-Off 1 First Division A
Zuschauer: 14.211

In dem vorletzten Endrundenspiel geht es für beide Mannschaften heute noch um die Europapokal-Teilnahme in der kommenden Saison. In einer sehr erfolgreichen Saison möchte  Antwerpen noch den dritten Platz von Lüttich übernehmen. Gent jedoch hat nur mit einem Sieg heute noch Chancen auf Europa. So war für Spannung bestens gesorgt.

Dem Einlauf der Mannschaften boten die Fans einen würdigen Rahmen. Unter einer rot-weissen Fahne kamen etliche mit einer Schweinsmaske und einem weißen Ganzkörperoverall verkleidete Anhänger hervor und machten sich auf den Zaun. Allerhand Rauch und Feuerwerk stieg in Richtung Himmel. Pünktlich zum Anpfiff verzog sich dann das meiste davon und die Herren und Damen gingen zurück unter Ihre Fahne.

Das Spiel selbst hatte lange Zeit nicht dieses Feuer. Beide Teams versteckten sich eher, als dem anderen die Chance zum Kontern zu bieten. Erste große Aufregung nach rund einer halben Stunde, als der Schiedsrichter für Elfeter Antwerpens pfiff. Doch nach Sichtung der TV-Bilder entschied er dann gegen Elfmeter und zur Ecke (32.). Nach einigen Diskussionen beruhigten sich die Gemüter und die Ecke flog in den Strafraum. Daniel Opare schoss dabei den Genter Dylan Bronn an, der den Ball ins Tor abfälscht (36.) – Eigentor. Doch erneut kommt es zu Diskussionen und zum Videobeweis, da Mbkani im Abseits gestanden haben soll. Doch der Treffer zählt. Doch noch vor der Pause erzielt Jonathan David den Ausgleich (45.). In der zweiten Halbzeit war es dann lange Zeit sehr ruhig. Sowohl auf den Rängen als auch auf dem Feld passierten keine erwähnenswerte Aktionen. Als der Eigentorschütze Dylan Bronn nach wiederholtem Foulspiel mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde (89.), und der vierte Offizielle vier Minuten Nachspielzeit anzeigte, deutete vieles auf einen Lucky Punch für Antwerpen hin. Doch das Tor fällt auf der anderen Seite. Alexander Sorloth trifft in der Nachspielzeit zum glücklichenm, aber keinesfalls unverdienten Sieg für Gent. Antwerpen indes hadert mit seiner Nachlässigkeit und rutscht hinter Lüttich auf den vierten Platz ab.