FC-Astoria Walldorf – TSG Hoffenheim II 3:4


05.06.2021
Waldstadion Walldorf
Regionalliga Südwest
Zuschauer: 150

Tore:
0:1 Monteiro-Mendes (22.), 1:1 Hammann (31., HE), 2:1 Jahn (37.), 2:2 Skenderovic (41.), 2:3 Lässig (46.), 2:4 Skenderovic (60.), 3:4 Hammann (70., HE).

Das Derby und zugleich auch letzte Heimspiel der Saison fand im benachbarten Waldstadion statt, der Heimspielstätte der Oberligamannschaft. Der Stadionrasen im Dietmar-Hopp-Sportpark war zur Regeneration bereits vor zwei Wochen, nach dem Heimspiel gegen Großaspach gesperrt worden. Walldorf verabschiedete vor dem Anpfiff dann noch die scheidenden Spieler. Unter den neun Verabschiedungen waren auch Nico Hammann, Tabe Nyenty und Nicolai Groß, die nach dieser Saison ihre aktive Laufbahn beenden werden.

Die erste Chance der Partie hatten die Gäste durch Skenderovic, der sich über die rechte Seite durchgesetzt hatte, den Ball dann aber aus Spitzem Winkel am Tor vorbei schoss (17.). Auf der anderen Seite scheiterte Groß am Torwart der Gäste (21.). Danach ging das Torreigen los. Nach Zuspiel von Semih Sahin erzielte Rui-Jorge Monteiro-Mendes die Führung für die Gäste (22.). Nachdem fünf Minuten später Meris Skenderović den Ball im Strafraum quer auf Sahin spielte, wurde dieser von Verteidiger Morris Nag zu Fall gebracht (27.). Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und Kapitän Robin Szarka legte sich den Ball zurecht. Paul Lawall flog in die richtige Ecke und konnte den flach rechts geschossen Ball sogar fest halten (27.). Kurze Zeit später war Kapitän Szarka erneut im Pech. Nach einem abgewehrten Freistoß von Hamann kommt Nag an den Ball und zieht aus 20 Metern ab. Der Ball kommt im Strafraum an den Arm von Szarka – und der Schiedsrichter gibt Handelfmeter für Walldorf. Nico Hamann verwandelt sicher zum Ausgleich (33.). Es geht im Fünfminutentakt weiter, Walldorf dreht das Spiel durch Tilmann Jahn, der nach Zuspiel von Maik Groß platziert trifft (38.). Doch noch vor der Pause kommt Hoffenheim zum Ausgleich. Butler mit dem Zuspiel auf Skenderović, der durch die Beine des Keepers zum 2:2 Halbzeitstand trifft (42.).

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte – mit einem Tor. Skenderović legte ab auf Emilian Lässig, der per Flachschuss trifft (46.). Hoffenheim erhöhte durch Skenderovic 2:4 – der nach Vorlage von Butler vollendete (60.). In der 70. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt, nachdem Noah König den Ball an die Hand bekommen hatte. Nico Hammann jagte den Ball auch beim zweiten Strafstoß heute souverän in die Maschen (70.). Nur noch 3:4 und noch zwanzig Minuten zu spielen. In der Nachspielzeit wäre fast noch der Ausgleich gefallen, doch nach einem Zuspiel des eingewechselten Mirco Born auf Nico Hillenbrand konnte ein Hoffenheimer Verteidiger in höchster Not klären. Dieser Verteidiger war Pechvogel Robin Szarka, der damit trotz Elfmeterfehlschuss und einem Elfmeter verursacht, seinem Team in letzter Sekunde den Sieg rettete (90. +3.).

Vorheriges Spiel in diesem Stadion:

DatumPartieErgebnisWettbewerbZuschauer
20.10.2007FC-Astoria Walldorf – VfL Kirchheim/Teck5:1Oberliga Baden-Württemberg400

TSG Hoffenheim U20 – FC Bayern München II 0:2


23.05.2021
Helmut-Gmelin-Stadion
2. Frauen-Bundesliga Süd
Zuschauer: 50

Tore:
0:1 Cinzia Zehnder (56.), 0:2 Annika Wohner (69.).

Für beide Mannschaften geht es heute um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Bis im Sommer die Nord- und Südstaffel zu einer Eingleisigen zweiten Liga zusammen geführt werden, steigen die letzten drei Mannschaften direkt ab, während der viertletzte in der Relegation antreten muss.

Nach einer ersten Hälfte ohne nennenswerten Chancen gingen die beiden Teams Torlos in die Halbzeit. Nach der Pause verpasste Hoffenheim die Führung nur knapp. Die erst zur Pause eingewechselte Lisa Drexler läuft über die linke Seite in Richtung Strafraum, passt zu Selina Vobian, deren Querpass Leonie Gebert freistehend am zweiten Pfosten nur Zentimeter verpasst (52.). Auf der anderen Seite verliert Meryem Cal einen Zweikampf gegen Bayerns Cinzia Zehnder, die aus 16 Metern abzieht und zur Führung trifft (56.). In den folgenden Minuten waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, Hoffenheim wirkte verunsichert und hatte die Ordnung aus der ersten Hälfte verloren. Nach einem Zuspiel von Cinzia Zehnder auf Gia Corley marschiert diese bis zur Grundlinie und gibt den Ball flach nach innen, wo zunächst Annika Wohner an Keeperin Laura Dick scheiterte, aber den Nachschuss ins Tor brachte (69.). Hoffenheim fing sich und hatte Pech bei einer Ecke von Meryem Cal die Mayalu Rausch nur an die Latte köpfte (80.). Eine Minute vor dem Ende verhindert Hofenheims Keeperin noch das 0:3 durch Nike Herrmann (89.).

Der FC Bayern München II feiert durch den verdienten Auswärtserfolg den vorzeitigen Klassenerhalt sowie den Sprung auf den dritten Platz. Die TSG Hoffenheim U20 dagegen rutscht durch die Niederlage weiter in den Abstiegskampf – zumal Eintracht Frankfurt II sein Auswärtsspiel in Andernach gewinnen und den Abstand auf einen Punkt verkürzen konnte.

TSG Hoffenheim – SG 99 Andernach 11:0


28.02.2021
Förderzentrum St. Leon
Vorbereitungsspiel
Zuschauer: 0

Tore:
1:0 Judith Steinert (21.), 2:0 Jana Beuschlein (26.), 3:0 Franziska Harsch (35.), 4:0 Anne Fühner (39.), 5:0 Franziska Harsch (70.), 6:0 Nicole Billa (74.), 7:0 Katharina Naschenweng (79.), 8:0 Franziska Harsch (81.), 9:0 Nicole Billa (84.), 10:0 Nicole Billa (87.), 11:0 Maximiliane Rall (89.).

Nach der Länderspielpause nutze die Bundesligamannschaft der TSG Hoffenheim das Spielfreie Wochenende für einen Test gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach. Bei den Gästen wird in drei Wochen der Spielbetrieb nach fast fünf Monaten Pause wieder aufgenommen. Dabei kommt es heute zum ersten von drei Testspielen.

Hoffenheim begann die Partie mit den Spielerinnen, die in der Liga zuletzt weniger zum Zug gekommen waren. Dabei erzielte Judith Steinert nach einer Ecke von Chantal Hagen die Führung für die TSG (20.). Jana Beuschlein (26.) und Franziska Harsch (35.) erzielten die Treffer zwei und drei. Für den 4:0 Halbzeitstand sorgte Anne Fühner mit einem Traumtor aus 25 Metern (39.). Dabei hätte es nach Chancen auch bereits 7:0 stehen können.

In der zweiten Halbzeit wechselten beide Mannschaften munter durch. Dabei wechselte Hoffenheim zahlreiche Nationalspielerinnen ein, die unter der Woche nach auf Länderspielreisen waren. Dennoch schafften es die Gäste bis zur Schlussphase, keine weiteren Gegentore mehr zu bekommen. Dann aber kam es knüppeldick, denn die TSG erzielte innerhalb von 20 Minuten sieben Tore. Dabei erzielte Nicole Billa einen Dreierpack (74., 84., 87.), Franziska Harsch einen Doppelpack (70., 81.) und Katharina Naschenweng (79.) und Maximiliane Rall (89.) je einmal.

TSG 1899 Hoffenheim Frauen – MSV Duisburg Frauen 3:0


Mittwoch, 17.06.2020
Dietmar-Hopp-Stadion
FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Zuschauer: 0

Bei meinem letzten Spiel Anfang März in Bulgarien war das Unheil der langen Spiellosen Zeit zwar zu erahnen. Doch nicht in diesem Ausmaß. Das war vor exakt 100 Tagen. Heute endet diese Durststrecke mit einem Besuch in der Frauen-Bundesliga – meinem Ersten Spiel in dieser Liga.

Nach dem 6:0 Kantersieg in Sand am vergangenen Sonntag steht für die Frauen der TSG Hoffenheim am heuten Mittwoch das Heimspiel gegen den MSV Duisburg an. Die Gäste sind Vorletzter, welcher den Abstieg zur Folge hätte. Die TSG Hoffenheim steht auf Platz drei und kann theoretisch sogar noch in den Champions-League einziehen.

Zu beginn mauert Duisburg, und Hoffenheim bemüht sich mit dem Ball um ein durchkommen. Die ersten Schüsse aufs Duisburger Tor wurden aus der Distanz abgefeuert, brachten jedoch kaum Gefahr. Nach 20 Minuten dann die erste nennenswerte Chance, ein Abschluss von Tabea Waßmuth landet am Außennetz. Nach einer halben Stunde hatte Fabienne Dongus dann die Führung auf dem Fuß, doch sie kann die Flanke von Tabea Waßmuth nicht im Tor unterbringen (35.). Zwei Minuten später landet der Ball dann im Duisburger Tor. Oder doch nicht? Es war eine kurioses Tor von Tabea Waßmuth. Ihr Ball landet zuerst links oben an der Latte, dann an den rechten Pfosen und von dort zurück ins Feld. Die Linienrichterin zeigt sofort an Tor. Die Spielerinnen sind verwundert – die TV-Kameras können nicht zweifelsfrei auflösen. Was für ein Wahnsinn. Duisburg ist sauer, wehrt sich mit Fouls. Dann ist Halbzeit

Kurz nach der Pause dann fast das zweite Tor. Jana Beuchlein köpft eine hereingabe von Katharina Naschenweng an den Pfosten. Hoffenheim bestimmt jetzt das Spiel, der zweite Treffer liegt in der Luft,und fällt dann nach knapp einer Stunde. Maximiliane Rall verlängert eine Flanke von Tabea Waßmuth per Kopf und Jana Beuchlein hält den Fuß zum 2:0 hin (59.). Hoffenheim wechelt jetzt Doppelt, bringt mit Nicole Billa (16 Saisontore) und Isabella Hartig (11 Saisontore) ihre beiden besten Torschützen (63.). Zwei Minuten später zeigt die Schiedsrichterin auf den Punkt – und Nicole Billa verwandelt den Elfmeter zum 3:0 sicher (66.). Duisburgs Torhüterin war noch mit den Fingerspitzen dran. In der Folge schießt Hoffenheim noch rund ein dutzend mal aufs Duisburger Tor, kann aber keinen weiteren Treffer erzielen.

Kurz vor dem Ende zieht noch ein Gewitter auf. Es blitzt und Donnert, und die Schiedsrichterin unterbricht die Partie für zwölf Minuten (85.). Danach passiert nicht mehr viel – und die Hoffenheimer freuen sich über ihren 3:0 Heimsieg gegen Tapfere Duisburgerinnen, die einen jederzeit fairen Kampf gezeigt haben.

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 1:1

23.12.2018
Wirsol Rhein-Neckar-Arena
Bundesliga
Zuschauer: 28.216

Am Tag vor Heilig Abend besuchte ich das Bundesligaspiel zwischen Hoffenheim und Mainz. Es war kein Interessantes Bundesligaspiel heute. Beide Mannschaften scheinen die Winterpause herbei zu sehen. Die Tore fielen in der Anfangsphase. Hoffenheims Demirbay (11.) und der Mainzer Mateta (16.) erzielten die einzigsten Treffer. Weitere Höhepunkte hatte die  Partie aus meiner Sicht nicht. Erwähnenswert finde ich die Gästefans aus Mainz. Diese besorgten den restlichen Zuschauern Weihnachtliche  Momente, indem sie über die gesamte Spieldauer besinnliche Lieder zum besten gaben.  Danke an dieser Stelle.